2012-05-16 15:15 von Ultras Babelsberg
Am heutigen Tag haben wir als Ultras Babelsberg beim Landesamt für Denkmalschutz Brandenburg einen Antrag auf Überprüfung eines Denkmalschutzes für den Namenszug ‘Karl-Liebknecht-Stadion’ am Eingangsgebäude an der Karl-Liebknecht-Straße gestellt. Wir wollen damit nicht nur den Schriftzug architektonisch in seinem Bestand erhalten, sondern auch die Bemühungen auf der nächsten Mitgliederversammlung flankieren, den Namen Karl-Liebknecht-Stadion als Stadionnamen in der Satzung festzuhalten. Dort kann er nur noch mit einer großen Mehrheit geändert werden. Wir möchten dazu beitragen, dass Tradition seinen Reiz als Spekulationsobjekt und damit als Ware verliert und die Tradition in unserem Kiez bewahren.
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2012-05-04 13:33 von Ultras Babelsberg
Mit einem Tor in allerletzter Minute konnte unser Sportverein die gleichzeitige Niederlage von Oberhausen nutzen und damit den Klassenerhalt perfekt machen. Die Gegengerade mit einer Zaunfahne auf bosnisch zur Verabschiedung von Almedin Civa. Auch an dieser Stelle nochmal Danke und alles Gute für die Zukunft, Alme! Das Stadion gut gefüllt.
Die Stimmung im Block ebenso gut. Oldschoolpyroeinlage zu Beginn der zweiten Hälfte im Ostblock. Kleine Spielunterbrechung. In der Nachspielzeit der erlösende Treffer.
Durch den verpassten Sieg im Finale des brandenburgischen Landespokals verpasst Nulldrei den Einzug in den DFB-Pokal. Verschossener Elfmeter, zwei Mann mehr auf dem Platz und ein Eigentor waren die Eckdaten für die 2:1 (0:1)-Niederlage. Nach dem Spiel Platzsturm von Falkensee. Alles ruhig geblieben.
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2012-04-30 12:28 von Ultras Babelsberg
Während des Punktspiels gegen Arminia Bielefeld kam es in der Hintertortribüne der Heimseite, dem Ostblock, zum Abbrennen von pyrotechnischen Erzeugnissen. Die eine Spielverzögerung nach sich zog. Die Rauchentwicklung zu diesem Zeitpunkt war so massiv, dass Teile des Spielfeldes und der Hintertortribüne komplett vom Rauch überdeckt waren. Gleichzeitig setzt eine Fluchtbewegung der anwesenden Fans in dem betroffenen Teil der Tribüne ein.
Wir bekennen uns als Fans des Sportverein Babelsberg von 1903 zur Verantwortung zu unserem eigenen Block und zu der für die gesamte Fanszene. Wir bekennen uns zum kontrollierten Einsatz von Pyrotechnik als tradiertes Moment der Babelsberger Fankultur und als Teil der Ultrà-Mentalität, die wir auch weiterhin leben werden.
Es muss sich eingestanden werden, dass ein kontrolliertes Abbrennen der Pyrotechnik am vergangenen Samstag nicht möglich war. Da man hinter seinen eigenen Ansprüchen zurückblieb, muss man sich klar und deutlich von der Aktion distanzieren. Man konnte nicht für die körperliche und gesundheitliche Unversehrtheit der anwesenden Personen Sorge tragen und handelte damit verantwortungslos und folglich nicht im Sinne des Blocks.
Man muss daher im Namen von Ostblock Babelsberg um Entschuldigung bitten. Die Entwicklung der Pyroaktion blieb weit hinter dem gemeinsamen Konsens des Blocks zurück – hinter der gemeinsamen Verantwortung füreinander. Positive Akzente des Blockes und seiner beteiligten Gruppen und Einzelpersonen wurden dadurch negativ überlagert. Gesellschaftliche Verantwortlichkeiten und solidarische Arbeiten für Kiez und Verein sind nicht mehr wahrnehmbar. Dies kann und darf nicht im Sinne der Beteiligten gewesen sein.
Es kann und darf keine mögliche Konsequenz beim Besuch eines Fußballspieles sein, dass man gesundheitliche Beeinträchtigungen – egal, ob physischer oder psychischer Natur – erwarten oder erfahren muss. Daran muss man sich auch weiterhin messen lassen müssen.
Ultras Babelsberg
Babelsberg, am 30. April 2012
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